Kontrollpunkte
Eingang, Treppenhaus, Kellerzugang, Müllplatz, Außenflächen und erkennbare Schäden werden nicht nur 'mitgemacht', sondern konkret benannt.
Praxiswissen
Ein Hausmeisterservice soll Arbeit abnehmen. Dafür müssen Aufgaben, Rhythmus, Kontrollpunkte, Meldewege und Grenzen vorher sauber stehen.
Eingang, Treppenhaus, Kellerzugang, Müllplatz, Außenflächen und erkennbare Schäden werden nicht nur 'mitgemacht', sondern konkret benannt.
Wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich oder saisonal: jede Aufgabe braucht einen Rhythmus, sonst wird sie zur Zuruf-Arbeit.
Auffälligkeiten brauchen eine kurze, nachvollziehbare Meldung: was, wo, wann und ob Handlungsbedarf besteht.
Elektro, Sanitär, Heizung und andere Facharbeiten bleiben beim Fachbetrieb. Der Hausmeister erkennt, dokumentiert und meldet.
Nicht juristisch aufblasen. So konkret schreiben, dass Eigentümer und Ausführender dasselbe darunter verstehen.
Bei einem sinnvollen Kontrollgang wird immer mit derselben Grundlogik gearbeitet. So fällt eher auf, wenn eine Leuchte ausfällt, eine Tür nicht sauber schließt, der Müllplatz kippt oder sich im Keller ein neues Problem entwickelt.
Die eigentliche Leistung besteht nicht darin, jeden Schaden selbst zu reparieren. Entscheidend ist, dass relevante Auffälligkeiten früh erkannt, richtig eingeordnet und an den vereinbarten Ansprechpartner gemeldet werden.
Bei wiederkehrender Betreuung sollte deshalb vorab klar sein, welche Punkte nur kontrolliert, welche direkt erledigt und welche ausschließlich dokumentiert werden.
Wenn eine Aufgabe nicht in einem Satz beschreibbar ist, ist sie für ein Leistungsverzeichnis meistens noch nicht sauber genug definiert.
Beschreiben Sie Objekt, Aufgaben und die Punkte, die aktuell liegen bleiben. Daraus lässt sich ein sinnvoller Leistungsumfang ableiten.
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